Normale Herzfrequenz

Welche Herzfrequenz ist normal?

Wertvolle Tipps für eine bessere Herzgesundheit
Veröffentlicht: 16.09.2026 13:56
Geschrieben von: Jennifer Höhenberger
Apothekerin erklärt Patientin Ernährungstipss für die Herzgesundheit

Warum die Herzfrequenz im Tagesverlauf schwankt

Das Herz arbeitet nicht mit der gleichbleibenden Regelmäßigkeit eines Uhrwerks. Seine Frequenz passt sich fortlaufend an den aktuellen Sauerstoffbedarf des Körpers an und verändert sich beispielsweise durch Bewegung, Stress, Schlaf, Fitness oder Erkrankungen. Trotz dieser natürlichen Schwankungen gibt es Orientierungswerte für eine normale Herzfrequenz. Besonders der Ruhepuls hilft dabei, die eigene Herzfrequenz besser einzuordnen und Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Herzfrequenz in Ruhe als normal gilt, wie sich die Werte je nach Alter und Trainingszustand unterscheiden und wann ein auffälliger Puls ärztlich abgeklärt werden sollte.

Das Wichtigste zur Herzfrequenz in Kürze

  • Bei gesunden Erwachsenen liegt die Ruheherzfrequenz meist bei 60–80 Schlägen pro Minute
  • Als allgemeiner medizinischer Orientierungsbereich gelten häufig 60–100 Schläge pro Minute
  • Bei trainierten Personen kann der Ruhepuls deutlich unter 60 liegen
  • Alter, Fitness, Medikamente, Stress und die Messsituation können die Herzfrequenz beeinflussen
  • Ein dauerhafter Ruhepuls über 100 oder ein niedriger Puls in Verbindung mit Beschwerden sollte ärztlich abgeklärt werden

Was ist eine normale Herzfrequenz?

Eine normale Herzfrequenz spricht nicht automatisch für eine gute Herzgesundheit. Der Pulswert kann im Ruhezustand und unter Belastung variieren. Der Puls bei sportlicher Anstrengung wird auch Belastungspuls oder Trainingspuls genannt. Die Angabe der normalen Herzfrequenz erfolgt in bpm (engl. Beats per Minute).

Normale Herzfrequenz nach Alter

Personengruppe

Alter

Wachzustand

Ruhefrequenz im Schlaf

Neugeborene

0–28 Tage

100–205 bpm

90–160 bpm

Säuglinge

1–12 Monate

100–180 bpm

90–160 bpm

Kleinkinder

1–2 Jahre

98–140 bpm

80–120 bpm

Vorschulkinder

3–5 Jahre

80–120 bpm

65–100 bpm

Schulkinder

6–11 Jahre

75–118 bpm

58–90 bpm

Jugendliche

ab ca. 12 Jahren

60–100 bpm

50–90 bpm

Erwachsene

ab 18 Jahren

60–100 bpm, häufig 60–80 bpm

häufig 40–60 bpm

Ältere Menschen

ab 65 Jahren

60–100 bpm

kein eigener allgemeingültiger Normbereich

Trainierte Erwachsene

ab 18 Jahren

häufig 40–60 bpm

kann im Schlaf unter 40 bpm liegen, besonders bei Ausdauersportlern

Schwangere

/

oft ca.10–20 bpm höher als vor der Schwangerschaft

ebenfalls oft erhöht gegenüber dem individuellen Wert vor der Schwangerschaft

Hinweis

Die Ruheherzfrequenz kann von Person zu Person variieren. Außerdem können Faktoren wie Alter, Aktivitätsniveau und bestimmte Medikamente die Ruheherzfrequenz beeinflussen. Die genannten Werte sind als allgemeine Richtwerte zu verstehen und ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt bzw. einer Ärztin. Wir empfehlen Ihnen, umgehend ärztlichen Rat einzuholen, wenn Sie Herzprobleme vermuten.

Wann ist der Puls normal, zu hoch oder zu niedrig?

Herfrequenz am Handgelenk messen

Pulsmessung: Wie misst man den Puls?

Der Puls lässt sich an verschiedenen Stellen messen – z.B. am Hals, an der Innenseite Ihres Ellenbogens und sogar an der Fußspitze. Für die Selbstmessung eignet sich das Handgelenk besonders gut, wenn Sie selbst messen möchten und kein Blutdruckmessgerät oder eine Pulsuhr zur Hand haben. So können Sie Ihren normalen Ruhepuls am Handgelenk (Arteria radialis) messen:

  • Stellen Sie sicher, dass Sie sich im Ruhezustand befinden. Der beste Zeitpunkt für die Messung des Ruhepulses ist morgens, noch vor dem Aufstehen.
  • Finden Sie Ihren Puls an der Innenseite Ihres Handgelenks: Drücken Sie dazu Zeige- und Mittelfinger etwas unterhalb der Daumenballen am Handgelenk zusammen. Tasten Sie leicht herum, bis Sie ein Pochen spüren. Drücken Sie nicht zu fest, um den Pulsschlag nicht zu unterdrücken.

Zählen Sie Ihren Puls 15 Sekunden lang und multiplizieren Sie diese Zahl dann mit vier, um Ihre Schläge pro Minute (bpm) zu ermitteln. Die AHA empfiehlt für eine möglichst genaue Messung den Puls 60 Sekunden zählen. Bei regelmäßigem Puls kann alternativ 30 Sekunden gezählt und der Wert verdoppelt werden.

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Unterschiede zwischen Herzfrequenz, Puls, Pulsfrequenz & Blutdruck

Was?

Erklärung

Herzfrequenz

Sie beschreibt, wie oft das Herz innerhalb einer Minute schlägt. Gemessen wird sie meist in Schlägen pro Minute (bpm). Im entspannten Zustand spricht man von der Ruheherzfrequenz.

Puls

Der Puls ist die Druckwelle, die durch einen Herzschlag in den Arterien entsteht. Sie lässt sich beispielsweise am Handgelenk oder Hals ertasten. Zur Beurteilung wird meist der arterielle Ruhepuls herangezogen.

Pulsfrequenz

Sie gibt an, wie viele Pulswellen innerhalb einer Minute auftreten. Im Ruhezustand wird sie auch als Ruhepuls bezeichnet. Bei gesunden Menschen entsprechen Pulsfrequenz und Herzfrequenz in der Regel einander.

Blutdruck

Der Blutdruck beschreibt den Druck des Blutes in den Arterien. Er wird in mmHg angegeben und besteht aus einem systolischen und einem diastolischen Wert, zum Beispiel 120/80 mmHg.

Wie werden Auffälligkeiten bei Puls und Herzfrequenz medizinisch untersucht?

Mediziner:innen können bei einem Verdacht mit einem EKG Ihre elektrokardiografischen Signale überwachen. In einigen Fällen können auch bildgebende Verfahren wie Echokardiogramme, CT-Scans und MRT-Scans erforderlich sein, um festzustellen, ob es strukturelle Anomalien in Ihrem Herzen gibt. Selten und bei konkretem Verdacht: Elektrophysiologische Untersuchung. Bei diesem Verfahren, das unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird, werden vorübergehend Elektrodenkatheter durch Venen oder Arterien in das Herz eingeführt, um die elektrischen Signale des Herzens aufzuzeichnen.

Wann benötigen Sie medizinischen Rat?

Verdacht auf einen Notfall

Sofort medizinische Hilfe suchen bei:

  • Brustschmerzen oder starkem Engegefühl in der Brust
  • schwerer Atemnot
  • Bewusstlosigkeit oder drohender Ohnmacht
  • plötzlich starken Beschwerden zusammen mit einem auffälligen Herzschlag

Zeitnah ärztlich abklären:

  • dauerhaft ungewöhnlich hoher oder niedriger Ruhepuls
  • wiederkehrendes Herzrasen
  • neu auftretende Herzrhythmusstörungen
  • deutliche Abweichungen vom persönlichen Normalwert

Wenn Sie bereits mit einer Herzerkrankung, einer Herzinsuffizienz oder einer Veranlagung für Erkrankungen des Herzens leben, sollten Sie sich so schnell wie möglich ärztliche Hilfe suchen, sobald Sie Abnormalitäten in der normalen Herzfrequenz bemerken, da dies ein Anzeichen für eine ernsthafte Komplikation sein könnte.

Normale Herzfrequenz abhängig vom Fitnesslevel für Männer

Fitnesslevel

18 bis 25 Jahre

26 bis 35 Jahre

36 bis 45 Jahre

46 bis 55 Jahre

56 bis 65 Jahre oder älter

Athlet

49-55

49-54

50-56

50-57

51-56

Exzellent

56-61

55-61

57-62

58-63

57-61

Sehr gut

62-65

62-65

63-66

64-67

62-67

Gut

66-69

66-70

67-70

68-71

68-71

Durchschnittlich

70-73

71-74

71-75

72-76

72-75

Unterdurchschnittlich

74-81

75-81

76-82

77-83

76-81

Schlecht

>82

>82

>83

>84

>82

Normale Herzfrequenz abhängig vom Fitnesslevel für Frauen

Fitnesslevel

18 bis 25 Jahre

26 bis 35 Jahre

36 bis 45 Jahre

46 bis 55 Jahre

56 bis 65 Jahre oder älter

Athlet

56-60

54-59

54-59

54-60

54-59

Exzellent

61-65

60-64

60-64

61-65

60-64

Sehr gut

66-69

65-68

65-69

66-69

65-68

Gut

70-73

69-72

70-73

70-73

69-73

Durchschnittlich

74-78

73-76

74-78

74-77

74-77

Unterdurchschnittlich

79-84

77-82

79-84

78-83

78-83

Schlecht

>85

>83

>85

>84

>84

Normale Herzfrequenz bei körperlicher Anstrengung

Regelmäßiges Ausdauertraining kann den Ruhepuls senken und die kardiovaskuläre Leistungsfähigkeit verbessern. Die individuelle Maximalherzfrequenz wird dagegen wesentlich durch Alter und persönliche Faktoren bestimmt. Die Ermittlung Ihrer Maximalherzfrequenz während des Trainings ist eine wichtige Methode für Sportler:innen, um festzustellen, ob Ihr Training nicht intensiv genug, zu intensiv oder genau richtig ist. Eine hohe aerobe Kapazität kann das Risiko für einen Herzinfarkt senken. Für Leistungssportler:innen und Ausdauersportler:innen kann das Messen der normalen Herzfrequenz zu einem effizienteren Workout und gesteigerter Leistungsfähigkeit beitragen. Da es unmöglich ist, die Maximalherzfrequenz länger als ein paar Minuten aufrechtzuerhalten, sollten Sie diese während Ihres Trainings nur kurzzeitig erreicht werden.

Wie hoch darf die Herzfrequenz beim Sport sein?

Beim Sport steigt die Herzfrequenz natürlicherweise an. Als Orientierung gelten häufig:

  • 50–70 % der maximalen Herzfrequenz bei moderater Belastung
  • 70–85 % bei intensiver Belastung

Die maximale Herzfrequenz lässt sich grob mit der Formel 220 minus Lebensalter schätzen. Diese Faustformel liefert jedoch nur einen Richtwert und kann individuell deutlich abweichen.

Hinweis

Wenn Sie jedoch nicht regelmäßig trainieren oder untrainiert sind, sollten Sie ärztlichen Rat einholen, bevor Sie eine Zielherzfrequenz festlegen. Mediziner:innen können helfen, realistische Ziele für Ihren Trainingspuls setzen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie gesundheitliche Probleme haben, insbesondere Probleme mit dem Herzen, der Atmung oder dem Kreislauf.

Alarmzeichen der Herzgesundheit: Symptome einer Tachykardie

Symptome einer Tachykardie
  • Herzrasen & Herzklopfen: Heftiges Pochen in der Brust, das bis in den Hals ausstrahlen kann.
  • Herzstolpern: Unregelmäßiger Herzrhythmus oder das Empfinden kurzer Aussetzer.
  • Schwindel: Benommenheitsgefühle und Gangunsicherheit aufgrund eines Blutdruckabfalls.
  • Kurzatmigkeit: Erschwerte oder beschleunigte Atmung.
  • Innere Unruhe: Begleitende Ängste, Nervosität oder Schweißausbrüche.

Eine Tachykardie bezeichnet bei Erwachsenen eine Herzfrequenz von mehr als 100 Schlägen pro Minute in Ruhe. Die Ursachen reichen von vorübergehenden Reaktionen auf Stress, Fieber oder körperliche Belastung bis zu Herzrhythmusstörungen. Wie relevant eine Tachykardie ist, hängt deshalb von Ursache, Dauer, Herzrhythmus und begleitenden Beschwerden ab.

Bei einer Tachykardie schlägt das Herz derart beschleunigt, dass eine vollständige Füllung der Herzkammern zwischen den Schlägen nicht mehr gewährleistet ist. Dies führt zu einer verminderten Sauerstoffversorgung des Körpers, was gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Die Symptome reichen von unangenehm bis lebensbedrohlich; wie etwa akute Risiken und Notfälle wie einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder sogar einem plötzlichen Herztod.

Zu den chronischen Folgeschäden einer Tachykardie zählen vorallem Ohnmachtsanfälle (Synkopen) und damit verbundenes Sturzrisiko und die Herzschwäche (Herzinsuffizienz), da durch die dauerhafte Überlastung die Pumpkraft des Herzmuskels langfristig nachlassen kann.

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Welche Faktoren beeinflussen eine normale Herzfrequenz?

  • Alter

    Je nach Lebensalter kann die normale Herzfrequenz variieren. Bei Säuglingen ist Sie höher als bei Erwachsenen oder Senioren.

  • Geschlecht

    Die normale Herzfrequenz fällt bei Frauen häufig höher aus als bei Männern. Das weibliche Herz ist kleiner und muss schneller schlagen, um die Organe mit Blut und Nährstoffen zu versorgen.

  • Körperliche Aktivität

    Unter körperlicher Anstrengung durch z.B. Sport, kann sich die Herzfrequenz erhöhen. Sportler mit einer guten Fitness weisen häufig einen geringeren normalen Ruhepuls auf. Ein schlechter Fitnesszustand kann die normale Herzfrequenz auch in der Ruhe erhöhen.

  • Stress

    Die Stresshormone Adrenalin und Kortisol können dafür sorgen, dass das Herz schneller oder unregelmäßig schlägt. Entzündliche Prozesse können begünstigt werden, sodass sich Gefäße verengen und der Blutdruck steigt.

  • Koffein- und Alkoholkonsum

    Die normale Herzfrequenz kann sich unter Koffein- und Alkoholeinfluss erhöhen.

  • Rauchen

    Raucher haben in der Regel eine höhere Ruheherzfrequenz. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, kann dies dazu beitragen, die Frequenz zu senken. Dies ist oft schwierig, aber ein Arzt kann Ihnen dabei helfen, einen Plan zur Raucherentwöhnung zu erstellen, der für Sie geeignet ist.

  • Schwangerschaft

    Der normale Ruhepuls kann sich in der Schwangerschaft um etwa 12 bis 20 Schläge pro Minute erhöhen, entsprechen kann auch die normale Herzfrequenz ansteigen.

  • Emotionen

    Angst, Aufregung oder Stress aktivieren das autonome Nervensystem und können die Herzfrequenz vorübergehend erhöhen.

  • Gewicht

    Menschen mit einem erhöhten Körpergewicht können einen höheren normalen Ruhepuls haben. Das liegt daran, dass das Herz mehr arbeiten muss, um den Körper mit Blut zu versorgen.

  • Körperverlagerung

    Die Frequenz Ihres Herzschlages kann sich vorübergehend erhöhen, wenn Sie vom Sitzen in den Stand wechseln.

  • Temperatur

    Die Frequenz kann leicht ansteigen, wenn Sie heißen Temperaturen ausgesetzt sind.

  • Fitnesslevel

    Untrainierte Menschen weisen häufig eine höhere normale Herzfrequenz auf. Bei einem verbesserten Fitnesslevel sind Normalwerte und Trainingspuls häufig geringer.

Einflüsse durch Medikamente und Vorerkrankungen

Apothekerin nimmt Rezept für Herzmedikamente entgegen
  • Nebenwirkungen von Medikamenten

    Menschen, die bestimmte Medikamente wie Betablocker einnehmen, können eine niedrigere Ruheherzfrequenz haben.

  • Anämie

    Bei Anämie kann ein niedriger Gehalt an roten Blutkörperchen dazu führen, dass das Herz schneller schlägt, um den Körper mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen.

  • Endokrine oder hormonelle Anomalien

    Veränderte Werte einiger Hormone können die normale Herzfrequenz beeinflussen. So kann beispielsweise ein zu hoher Schilddrüsenhormonspiegel (Hyperthyreose) die Frequenz erhöhen, während ein zu niedriger Schilddrüsenhormonspiegel (Hypothyreose) sie senken kann.

  • Posturales Tachykardie-Syndrom (PoTS)

    Bei diesem Syndrom kommt es nach dem Aufstehen oder Sitzen zu einem abnormalen Anstieg der Frequenz. Zu den typischen Symptomen starkes Herzklopfen, Schwindel und Ohnmacht.

Tipps für eine verbesserte Herzgesundheit

Durch eine ausgewogene und gesunde Lebensweise können Sie aktiv an Ihrer Herzgesundheit arbeiten, Sie erhalten und sogar verbessern. Bitte beachten Sie, dass Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel einen gesunden Lebensstil nicht ersetzen können. Bei Unsicherheiten, Vorerkrankungen oder einem konkreten Verdacht, sollten Sie immer ärztlichen Rat aufsuchen.

  1. Regelmäßig Sport treiben, um den Herzmuskel zu stärken. Idealerweise Ausdauersport
  2. Herzgesund ernähren: Wichtige Nährstoffe aus Obst, Gemüse und Fisch (Omega 3). Fett- und salzarm
  3. Stress reduzieren & auf ausreichend Schlaf achten
  4. Kaffee- und Alkoholkonsum reduzieren, ebenso wie aufputschende Energydrinks
  5. Wichtige Nährstoffe bei Bedarf supplementieren

Nahrungsergänzungsmittel & rezeptfreien Medikamente zur Unterstützung der Herzgesundheit

Einige Nahrungsergänzungsmittel und rezeptfreie Medikamente können in Ergänzung zu einem gesunden Lebensstil zu einer verbesserten Herzgesundheit beitragen. Wir empfehlen Ihnen ein beratendes Gespräch in unserer Apotheke oder in Ihrer Arztpraxis. Denken Sie daran, alle Medikamente zu nennen, die Sie einnehmen, um Wechselwirkungen zu vermeiden.

Mittel

Wirkung

B-Vitamine wie Vitamin B1, B12, B6, B2 und B9

Stärken das Herzkreislaufsystem umfassend und beugen schweren Erkrankungen vor.

Vitamin C und Vitamin E

Diese beiden Vitamine helfen dabei, die Blutgefäße elastisch zu halten und den Blutdruck zu senken.

Kalium und Magnesium

Die beiden Mineralien unterstützen die elektrische Stabilisation des Herzens. Die verbesserte Wechselwirkung der geladenen Elemente kann u. A. Herzrasen vorbeugen.

Omega 3

Omega 3 kann dabei helfen, den Cholesterinspiegel und den Blutdruck zu senken.

Weißdorn

Weißdornextrakt optimiert dir Durchlässigkeit der Zellmembran und kann damit zur verbesserten Nährstoffversorgung und der Entspannung des Herzmuskels beitragen.

TROMCARDIN Complex

TROMCARDIN Complex ist ein rezeptfreies Präparat aus Kalium, Magnesium, Folsäure, Vitamin B12, Niacin und Coenzym Q10 zur Unterstützung für Ihre Herzgesundheit.

CRATAEGUTT

Crataegutt® ist rein pflanzlich und unterstützt das Herz-Kreislauf-System, indem es die Pumpkraft des Herzens stärkt und die Gefäße elastisch hält.

KORODIN Herz-Kreislauf-Tropfen

Helfen bei einer niedrigen Frequenz, die sich z.B. durch Schwindelanfälligkeit infolge niedrigen Blutdrucks beim Aufstehen nach dem Liegen, Bücken oder längerem Sitzen äußert.

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Fazit: Das ist eine normale Herzfrequenz

Die normale Herzfrequenz kann von Mensch zu Mensch variieren. Sie können Ihren normalen Ruhepuls zuhause selbst ermitteln, indem Sie auf traditionelle Messmethoden oder spezielle Messgeräte zurückgreifen. Ihr Arzt bzw, Ihre Ärztin kann nähere Messwerte zu Ihrer Herzgesundheit bestimmen. Wenn Sie eine Herzkrankheit vermuten, sollten Sie immer ärztlichen Rat einholen. Wir empfehlen Ihnen, mindestens einmal im Jahr zu einer Vorsorgeuntersuchung in Ihrer Arztpraxis gehen.

Für ein starkes und gesundes Herz-Kreislaufsystem sollten Sie auf eine gesunde Lebensweise und viel Bewegung achten. Nahrungsergänzungsmittel und herzgesunde, rezeptfreie Medikamente können eine hilfreiche Unterstützung sein. Viele hilfreiche Mittel finden Sie in unserem Onlineshop oder in unseren Apotheken vor Ort. Bei Rückfragen zu unseren Produkten beraten wir Sie auch gerne in unserer Apotheken. Wir freuen uns auf Sie!

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Geschrieben von

Jennifer Höhenberger ist seit mehr als sechs Jahren Marketingmanagerin in der Hohenzollern Apotheke in Münster. Nach ihrem Masterstudium der Interdisziplinären Medienwissenschaft und einem Redaktionsvolontariat arbeitete sie zunächst in einer Marketingagentur, bevor sie sich in der Apotheke auf die Kommunikation im Gesundheitswesen spezialisierte. Ihr Ziel: Kommunikation im Gesundheitswesen verantwortungsvoll gestalten, Aufklären, Ängste nehmen, Möglichkeiten aufzeigen und sichtbar machen, was den Menschen wirklich hilft.

Heute verantwortet sie in der Hohenzollern Apotheke vor allem die Webseite und kümmert sich darum, dass pharmazeutische Themen und Therapiemöglichkeiten für Patient:innen, Kund:innen und Fachkreise online auffindbar und sichtbar werden. Ihr redaktioneller Schwerpunkt umfasst dabei vor allem die Spezialversorgungsbereiche der Apotheke – von Herstellung patientenindividueller Arzneimittel und Therapien über die ambulante Infusionsversorgung (Homecare) bis zur Betreuung von Patient:innen mit seltenen Erkrankungen.

Für Jennifer Höhenberger gilt: Nur wer ein Thema wirklich versteht, kann es auch für andere verständlich erklären. Deshalb arbeitet sie von der Konzeption bis zum fertigen Text eng mit den Expert:innen der jeweiligen Fachabteilungen und Versorgungsbereichen zusammen. Vor der Veröffentlichung aller Inhalte auf der Webseite sichern approbierte Apotheker:innen die Qualität, indem sie jeden Text im Vier-Augen-Prinzip auf fachliche Richtigkeit prüfen.