Das Ausbleiben der Periode, Stimmungsschwankungen, Morgenübelkeit, Essgelüste – vielleicht suchen Sie nach frühen Schwangerschaftsanzeichen oder Sie erleben Sie bereits. Frühe Schwangerschaftsanzeichen können verunsichernd sein – insbesondere dann, wenn Sie sie bereits erleben, es jedoch noch zu früh ist, einen Test zu machen. Es gibt einige Schwangerschaftssymptome, die in den ersten Schwangerschaftswochen häufig auftreten. Doch jede Schwangerschaft ist einzigartig: Während einige Frauen über sichtbare Veränderungen in ihrem Körper berichten, treten bei anderen kaum oder gar keine Symptome auf. Wir zeigen Ihnen die häufigsten Schwangerschaftssymptome, ab wann ein Schwangerschaftstest-Frühtest sinnvoll ist und was Sie für eine gesündere Schwangerschaft tun können.
Die wichtigsten Anzeichen in Kürze
Frühe Schwangerschaftsanzeichen können unter anderem Brustspannen, Müdigkeit, Unterleibziehen, Übelkeit oder häufigeren Harndrang umfassen. Sie sind jedoch nicht eindeutig und ähneln häufig PMS-Beschwerden. Mehr Sicherheit gibt ein Schwangerschaftstest ab dem Zeitpunkt der erwarteten Periode.
Frühe Schwangerschaftsanzeichen auf einen Blick
Mögliches Anzeichen | Typischer Zeitpunkt | Wie aussagekräftig ist es? |
|---|---|---|
Empfindliche oder spannende Brüste | Schon kurz nach der Befruchtung möglich | Nur wenig aussagekräftig, da es auch bei PMS häufig vorkommt. |
Ungewöhnliche Müdigkeit | Bereits in den ersten Schwangerschaftswochen möglich | Nicht eindeutig, da Müdigkeit viele andere Ursachen haben kann. |
Leichtes Ziehen im Unterleib | Früh möglich | Kein verlässlicher Hinweis, da ähnliche Beschwerden vor der Periode auftreten können. |
Übelkeit | Häufig ab der 5. bis 6. Schwangerschaftswoche | Allein nicht aussagekräftig; manche Schwangere haben gar keine Übelkeit. |
Ausbleiben der Periode | Ab dem erwarteten Beginn der Periode | Deutlich aussagekräftiger, insbesondere bei regelmäßigem Zyklus. |
Positiver Schwangerschaftstest | Ab dem Fälligkeitstag der Periode meist zuverlässig | Sehr aussagekräftig und die beste Möglichkeit, eine Schwangerschaft zu bestätigen. |

Alles rund um frühe Schwangerschaftsanzeichen
- Was ist die Frühschwangerschaft?
- Wichtig zu wissen: Schwangerschaftswochen für frühe Schwangerschaftsanzeichen richtig zählen
- Typische frühe Schwangerschaftsanzeichen im Überblick
- Können Sie frühe Schwangerschaftsanzeichen aufzeigen, ohne schwanger zu sein?
- PMS oder schwanger? Symptome im Vergleich
- Typische Frühschwangerschaftsanzeichen in den ersten Wochen
- Sie sind schwanger? Das sind die nächsten Schritte
- Mit den richtigen Nährstoffen gesund durch die Schwangerschaft
- Frühe Schwangerschaftsanzeichen: Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten
- Häufige Fragen zu frühen Schwangerschaftsanzeichen (FAQ)
Befruchtung der Eizelle und Einnistung in der Gebärmutter
Mit dem Eisprung schickt Ihr Eierstock eine reife Eizelle über den Eileiter auf den Weg in Ihre Gebärmutter. Die Eizelle ist bereit befruchtet zu werden und neues Leben wachsen zu lassen. Je Zyklus steht über den Eisprung eine Eizelle zur Verfügung. Nur in seltenen Fällen setzen sich für den Eisprung zwei dominante Eizellen im Eierstock durch. Wird eine Eizelle beim Geschlechtsverkehr erfolgreich befruchtet, beginnt sie sich zu teilen und in der Gebärmutterschleimhaut einzunisten. Nach der Einnistung bildet das entstehende Plazentagewebe zunehmend hCG. Der steigende hCG-Spiegel kann erste Schwangerschaftsanzeichen auslösen und wird von Schwangerschaftstests nachgewiesen.
Was ist die Frühschwangerschaft?
Eine Schwangerschaft dauert üblicherweise 40 Wochen. Die Schwangerschaftswochen werden dabei in drei Abschnitte mit je ca. 13 Wochen eingeteilt:
- 1. Trimester: Frühschwangerschaft
1. bis 3. Schwangerschaftsmonat, Empfängnis bis Ende der 12. Schwangerschaftswoche - 2. Trimester: Wachstumsphase
4. bis 6. Schwangerschaftsmonat, 13. bis 27. Schwangerschaftswoche - 3. Trimester: Ausbildung des Fötus
7. bis 9. Schwangerschaftsmonat, 28. bis 40. Schwangerschaftswoche
Im ersten Trimester, der Frühschwangerschaft, passiert in Ihrem Körper eine ganze Menge. Die befruchtete Eizelle teilt sich in Ihrer Gebärmutter in einem hohen Tempo und innerhalb weniger Wochen wächst ein kleiner Fötus heran. Während der gesamten 40 Wochen wächst neben dem Embryo auch die Plazenta kontinuierlich mit. Bei der Geburt ist die Plazenta auf etwa 500 Gramm gewachsen. Die Plazenta übernimmt ab der 12. Schwangerschaftswoche die Ernährung des Embryos. Der Stoffwechsel für Nährstoffe, Sauerstoff, Kohlendioxid und Stoffwechselprodukte findet dann zwischen die Nabelschnur des Embryos und Plazenta statt.
Durch die erfolgreiche Befruchtung und Einnistung in die Gebärmutter werden eine Menge Schwangerschaftshormone, wie Choriongonadotropin, Östrogen und Progesteron, ausgeschüttet. Ihr Körper versucht sich den neuen Umständen anzupassen. Während der Umstellung kann es jedoch immer wieder zu körperlichen und emotionalen Symptomen kommen – den sogenannten frühen Schwangerschaftsanzeichen.
Wichtig zu wissen: Schwangerschaftswochen für frühe Schwangerschaftsanzeichen richtig zählen
Die Schwangerschaftswochen werden ab dem ersten Tag Ihrer letzten Regelblutung gezählt. Dadurch liegen die rechnerischen ersten beiden Schwangerschaftswochen noch vor Eisprung und Befruchtung. Der Eisprung und somit auch die Befruchtung der Eizelle finden jedoch erst etwa zwei Wochen später statt. Da jedoch niemand den genauen Tag der Befruchtung und Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter bestimmen kann, wird für eine bessere Mess- und Vergleichbarkeit der Zeitraum ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung für die Berechnung herangezogen. Sie können also davon ausgehen, dass Ihr Fötus etwa zwei Wochen jünger ist, als es durch die Schwangerschaftswochen angegeben wird. Frühe Schwangerschaftsanzeichen beginnen frühestens einige Tage nach der Befruchtung, also etwa eine Woche vor Ihrem nächsten Zyklus.
Frühe Schwangerschaftsanzeichen: Ab wann kann eine Schwangerschaft nachgewiesen werden?
Damit eine Schwangerschaft nachgewiesen werden kann, müssen ausreichend Schwangerschaftshormone in Ihrem Körper enthalten sein. Der Nachweis kann über einen Urin- oder einem Bluttest erfolgen. Bluttests gelten als genauer. Die ersten Schwangerschaftstest-Frühtests (Urintest) können Ihnen bereits sechs bis acht Tage nach der Befruchtung der Eizelle beim Geschlechtsverkehr ein erstes Ergebnis liefern. Zu diesem Zeitpunkt sind zwei Tage seit der Einnistung der Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut vergangen. Digitale Schwangerschaftstests zeigen Ihnen die Dauer Ihrer Schwangerschaft gemessen am Choriongonadotropin-Wert an. Frühe Schwangerschaftsanzeichen können schon kurz nach der Empfängnis eintreten.
Wann sollten Sie einen Schwangerschaftstest-Frühtest machen?
Schwangerschaftstest-Frühtests, die nach dem Ausbleiben der ersten Periode durchgeführt werden, liefern Ihnen aussagekräftigere Ergebnisse. Es ist daher ratsam, den ersten Schwangerschaftstest-Frühtest mit dem Ausbleiben Ihrer Periode zu machen. Denn damit ein Schwangerschaftstest Ihnen ein positives liefern kann, muss das Hormon Humanes Choriongonadotropin (hCG) in Ihrem Körper und im Urin ausreichend vorhanden sein. Das hCG-Hormon baut sich erst auf, wenn Sie schwanger sind. Es kann etwa drei bis vier Wochen ab dem ersten Tag Ihrer letzten Regelblutung dauern, bis genügend hCG in Ihrem Körper vorhanden ist, um auf einem Test angezeigt zu werden. Das Ausbleiben Ihres monatlichen Zyklus bedeutet allerdings nicht immer, dass Sie auch wirklich schwanger sind. Stress und hormonelle Dysbalancen können zu einem unregelmäßigen Zyklus und dem Ausbleiben Ihrer Periode führen.
Typische frühe Schwangerschaftsanzeichen im Überblick
15 frühe Schwangerschaftsanzeichen und Schwangerschaftssymptome
Typische Symptome werden häufig etwa ab der 4. bis 6. Schwangerschaftswoche wahrgenommen. Frühe Schwangerschaftsanzeichen treten jedoch nicht in allen Fällen auf. Einige Frauen erleben eine Vielzahl der Schwangerschaftssymptome, einige Frauen wenige Symptome und bei einigen Frauen können die Symptome gänzlich ausbleiben. Doch auch, wenn die Symptomatik individuell ist, so gibt es doch einige frühe Schwangerschaftsanzeichen, die häufig auftreten. Die Schwangerschaftssymptome können in unterschiedlicher Intensität, schlagartig, schleichend, gleichzeitig oder aufeinanderfolgend auftreten. Wenn Sie einzelne Symptome oder verschiedene frühe Schwangerschaftsanzeichen in Kombination erleben, empfehlen wir Ihnen, in naher Zukunft einen Schwangerschaftstest-Frühtest machen.
Wenn Sie starke frühe Schwangerschaftsanzeichen erleben oder sich unwohl fühlen, empfehlen wir Ihnen, Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin zu halten. Bei den genannten Schwangerschaftssymtomen handelt es sich um häufig auftretende Anzeichen. Die Symptome ersetzen keinen ordnungsgemäß durchgeführten Schwangerschaftstest oder einen Besuch in Ihrer Haus- oder Frauenarztpraxis.
1. Ausbleiben der Regelblutung, Schmierblutungen oder leichte Blutungen
Auch wenn das Ausbleiben der Regelblutung zu den typischen frühen Schwangerschaftsanzeichen gehört, so können auch Schmierblutungen oder leichte Blutungen frühe Anzeichen sein. Schmierblutungen oder leichte Blutungen werden auch als Einnistungsblutung bezeichnet und können bei einigen Schwangeren auftreten. Die Einnistungsblutung tritt als frühes Schwangerschaftsanzeichen normalerweise 10 bis 14 Tage nach der Empfängnis auf, kurz bevor oder genau um die Zeit, in der Ihre Periode fällig ist. Wenn Sie eine Schwangerschaft vermuten und mit stärkeren Blutungen oder Schmerzen kämpfen, empfehlen wir Ihnen einen Arzt aufzusuchen.
2. Leichte Schmerzen oder Krämpfe im Unterleib
Während Krämpfe und Schmerzen im Unterleib auch auf eine kommende Periode hinweisen können, können sie auch ein frühes Schwangerschaftsanzeichen für das Einnisten der Eizelle in die Gebärmutter nach erfolgreicher Empfängnis sein. Die Einnistungskrämpfe können mit oder ohne Blutungen auftreten. Die Krämpfe bei der Einnistung äußern sich üblicherweise durch ein leichtes bis mäßiges Kribbeln, Ziehen oder Prickeln im Unterleib, das über einige Tage anhält. Menstruationsbezogene Krämpfe hingegen, äußern sich eher durch einen pochenden oder dumpfen Schmerz in der Gebärmutter, der ein bis zwei Tage vor der Periode auftritt.
3. Erhöhte Basaltemperatur
Wenn Sie Ihre Basaltemperatur verfolgt haben, um Ihre Chancen schwanger zu werden zu erhöhen, wissen Sie bereits, dass Ihre Basaltemperatur kurz nach dem Eisprung leicht ansteigt. Wenn Sie schwanger sind, kann Ihre Temperatur erhöht bleiben, anstatt wieder abzusinken. Als Richtwert gilt die Temperatur direkt nach dem Aufwachen. Liegt Ihre Basaltemperatur über mehr als 18 Tage bei >0,5 °C zu Ihrer üblichen Körpertemperatur (36,5 bis °C), kann das ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. Die Basaltemperatur kann oral, rektal oder vaginal gemessen werden.
4. Veränderungen des Ausflusses
Vielleicht haben Sie auch Ihren Ausfluss (Zervixschleim) bereits überwacht, um herauszufinden, wann Sie am fruchtbarsten sind. Die Veränderung Ihres Ausflusses kann auch ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. In den ersten Schwangerschaftswochen kann die Menge des Ausflusses zunehmen. Der Ausfluss ist üblicherweise geruchs- und farblos. Bei einigen Frauen kann der Ausfluss jedoch auch klebriger und weißer werden. Durch die hormonellen Veränderungen in Ihrem Körper, wird die Durchblutung im gesamten Unterleib angeregt. Das führt auch zu einer gesteigerten Feuchtigkeit und mehr Ausfluss.
5. Brustspannen, Schwellung oder Kribbeln
Die Veränderungen durch einen gesteigerten Östrogen- und Progesteron-Spiegel können sich auch an Ihren Brüsten bemerkbar machen. Zu den frühen Schwangerschaftsanzeichen zählen dabei Brustspannen, Schwellungen, Kribbeln und empfindliche Brustwarzen. Die Symptome beginnen häufig ein paar Tage vor der ausbleibenden Periode. Wenn Sie typischerweise vor oder kurz nach Beginn Ihrer Regelblutung Brustspannen erleben, wird das Brustspannen und die Schwellung im wahrscheinlich von höherer Intensität sein, wenn Sie schwanger sind.
6. Müdigkeit
Müdigkeit tritt als frühes Schwangerschaftsanzeichen sehr häufig auf. Viele Frauen fühlen sich müder und erschöpfter als üblich bevor sie wissen, dass sie schwanger sind. Tatsächlich kann die Müdigkeit bereits eine Woche nach der Befruchtung und Einnistung in der Gebärmutter einsetzen. Die plötzlichen Veränderungen des Hormonspiegels, insbesondere die erhöhte Progesteron-Produktion, strengen Ihren Körper an, sodass Sie schneller ermüden. Die Müdigkeit kann auch über die ersten Schwangerschaftswochen hinweg anhalten.
7. Häufiger Harndrang
Wenn Sie plötzlich einen deutlich verstärkten Harndrang erleben, kann das ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. Auch, wenn Ihre Trinkgewohnheiten eine große Rolle bei der Anzahl der Toilettenbesuche spielen – eine Schwangerschaft erhöht die Menge an Blut in Ihrem Körper, was Ihren Nieren mehr Flüssigkeit zum Filtern und Urin zum Ausscheiden gibt. Der verstärkte Harndrang kann nach kurzer Zeit verschwinden oder für mehrere Wochen anhalten.
8. Morgenübelkeit, Erbrechen oder Heißhunger und Essgelüste
Morgenübelkeit ist vielleicht das bekannteste aller frühen Schwangerschaftsanzeichen. Dieses Symptom kann bereits zwei Wochen nach der Befruchtung auftreten (vierte Schwangerschaftswoche). Trotz ihres Namens kann die Morgenübelkeit zu jeder Tages- oder Nachtzeit auftreten und auch mit Appetitlosigkeit und Erbrechen einhergehen. In den meisten Fällen verschwindet das Übelkeitsgefühl nach den ersten Schwangerschaftsmonaten von selbst. Frauen, die mit Mehrlingen schwanger sind, erleben Erbrechen als frühes Schwangerschaftsanzeichen besonders intensiv.
Manche Frauen erleben jedoch auch das Gegenteil. In Form von Heißhunger und Essgelüsten äußern sich die frühen Schwangerschaftsanzeichen viel mehr in einem gesteigerten Appetit- und Hungergefühl. Nicht selten treten dabei auch Heißhungerattacken und Essgelüste auf seltsame Kombinationen auf, die bei Ihrem Gegenüber ein Kopfschütteln verursachen können.
9. Verfärbung der Brustwarzen und Brustwarzenhöfe
Wenn Sie schwanger sind, werden Ihre Brustwarzen und Brustwarzenhöfe (die Bereiche um Ihre Brustwarzen) durch die angeregte Durchblutung wahrscheinlich größer und dunkler. Normalerweise sind diese Veränderungen allmählich und setzen sich während der gesamten Schwangerschaft fort. Einige Frauen bemerken diese Veränderungen als frühe Schwangerschaftsanzeichen schon nach kurzer Zeit und häufig in Kombination mit anderen Schwangerschaftssymptomen. Die Brustwarzen und Brustwarzenhöhe werden in den Schwangerschaftsmonaten häufig auch größer, um auf die anstehende Stillzeit vorzubereiten. Die Farbe und Form der Brustwarzen bilden sich nach Ende der Stillzeit in einigen Fällen nicht immer vollständig wieder zurück.
10. Blähungen oder Verstopfung
Blähungen oder Verstopfung gehören bei einigen Frauen zu den typischen Begleiterscheinungen vor der Regelblutung, Sie können jedoch auch ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. Die hormonellen Veränderungen verlangsamen die Verdauung, sodass sich Luft im Darm ansammeln kann, was wiederum eine Verstopfung verursachen kann. Schwangerschaftshormone können zu anfänglichen Blähungen oder Verstopfung in den ersten Schwangerschaftsmonaten führen, in einigen Fällen halten die Symptome über die gesamte Schwangerschaft hinweg an.
11. Metallischer Geschmack im Mund
Ihre Schwangerschaftshormone – insbesondere Östrogen – können durch die angeregte Durchblutung der Schleimhäute zu einem metallischen Geschmack im Mund führen. Einige Frauen erleben auch veränderte Geschmacksempfindungen als frühes Schwangerschaftsanzeichen. Diese Schwangerschaftssymptome treten häufig im ersten Trimester häufig, können jedoch auch länger anhalten oder ausbleiben.
12. Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen
Viele Frauen berichten, dass Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen eines ihrer ersten und frühen Schwangerschaftsanzeichen war. Tatsächlich werden bis zu zwei Drittel der Schwangeren empfindlicher oder reaktiver auf die Gerüche um sie herum. Diese erhöhte Geruchsempfindlichkeit kann auch über die ersten Schwangerschaftsmonate hinweg anhalten.
13. Stimmungsschwankungen
Die plötzliche Umstellung Ihres Körpers durch intensive Schübe der Schwangerschaftshormone Östrogen und Progesteron schlägt auch häufig in der Stimmung nieder. Viele Frauen erleben Stimmungsschwankungen auch während Ihrer Periode, jedoch können die Stimmungsschwankungen intensiver ausfallen, wenn Sie schwanger sind. Wenn Sie plötzlich empfindlicher, leichter genervt oder weinerlicher sind oder vielleicht eine geringere Reizschwelle bemerken, kann das ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein.
Stimmungsschwankungen sind ein bekanntes Schwangerschaftssymptom. Zu Beginn können insbesondere negative Emotionen verstärkt werden. Durch das auf und ab Ihrer Schwangerschaftshormone können Stimmungsschwankungen in allen drei Trimestern auftreten.
14. Kopfschmerzen und Schwindel
Kopfschmerzen können aufgrund des zunehmenden Blutvolumens und der hormonellen Veränderungen durch die Schwangerschaftshormone auftreten. Bei einigen Frauen, die eine starke Übelkeit als frühes Schwangerschaftsanzeichen erleben, können die Kopfschmerzen auch daher stammen, dass Sie dehydriert sind. Versuchen Sie trotz Morgenübelkeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wir empfehlen Ihnen mindestens zwei Liter Wasser täglich zu trinken.
Die gesteigerte Durchblutung während der Schwangerschaft kann zudem zu einem niedrigeren Blutdruck und Schwindelanfällen führen. Normalerweise tritt Schwindel eher während des zweiten Trimesters auf, aber einige Frauen können erleben Schwindelanfälle bereits in den ersten Schwangerschaftsmonaten als frühes Schwangerschaftsanzeichen.
15. Nasale Verstopfung
Die Schleimhäute Ihrer Nase werden ebenfalls durch Schwangerschaftshormone und eine erhöhte Durchblutung im Körper beeinflusst. Dies kann dazu führen, dass Blutgefäße anschwellen, was sich durch eine verstopfte Nase und Niesen äußern kann. Wenn Sie eine verstopfte oder laufende Nase bemerken, ohne jedoch erkältet zu sein, kann das ein frühes Schwangerschaftsanzeichen darstellen.
Hinweis
Können Sie frühe Schwangerschaftsanzeichen aufzeigen, ohne schwanger zu sein?
Viele frühe Schwangerschaftsanzeichen können mit Symptomen anderer Erkrankungen überlappen, insbesondere mit prämenstruellen Symptomen. Um zu wissen, ob Sie tatsächlich Schwangerschaftssymptome und frühe Schwangerschaftsanzeichen erleben, gilt es zu warten bis es Zeit ist, einen Schwangerschaftstest-Frühtest zu machen.
PMS oder schwanger? Symptome im Vergleich
Die meisten frühen Schwangerschaftsanzeichen lassen sich nicht sicher von PMS unterscheiden. Entscheidend ist deshalb weniger ein einzelnes Symptom als der richtige Zeitpunkt für einen Schwangerschaftstest.
Merkmal | Bei PMS | In früher Schwangerschaft | Wie aussagekräftig? | Praktische Einordnung |
|---|---|---|---|---|
Brustspannen / empfindliche Brüste | Häufig | Häufig | Gering | Kommt bei beiden häufig vor und ist daher kein eindeutiges Anzeichen. |
Ziehen oder leichte Krämpfe im Unterleib | Häufig | Möglich | Gering | Kann sowohl vor der Periode als auch in der Frühschwangerschaft auftreten. |
Müdigkeit | Möglich | Häufig | Gering | Kann auf eine Schwangerschaft hindeuten, aber auch viele andere Ursachen haben. |
Übelkeit | Eher untypisch | Möglich bis häufig | Gering bis mittel | Spricht eher für eine Schwangerschaft, ist allein jedoch nicht beweisend. |
Periode bleibt aus | Nein, PMS geht normalerweise in die Blutung über | Typisch | Mittel bis hoch | Besonders bei sonst regelmäßigem Zyklus ein wichtiges Signal; auch Stress, Zyklusverschiebungen oder andere Ursachen können dahinterstecken. |
Schwangerschaftstest positiv | Nein | Ja | Sehr hoch | Ein korrekt durchgeführter Urintest ab dem ersten Tag der ausbleibenden Periode ist am zuverlässigsten. |
Typische Frühschwangerschaftsanzeichen in den ersten Wochen
Da die meisten Frauen die Schwangerschaft unterschiedlich erleben und die Stärke der frühen Schwangerschaftsanzeichen variieren kann, ist es leider unmöglich, eine genaue Liste der Frühschwangerschaftssymptome für jeden Tag der Woche zu erstellen. Im Folgenden finden Sie eine Liste der typischsten Schwangerschaftssymptome zur Orientierung:
Frühe Schwangerschaftsanzeichen vor der erwarteten Periode
- anhaltend erhöhte Basaltemperatur
- Müdigkeit und Erschöpfung
- empfindliche oder spannende Brüste
- Ziehen im Unterleib
- erhöhte Geruchs- oder Geschmacksempfindlichkeit
Frühe Schwangerschaftsanzeichen rund um den erwarteten Periodenbeginn
- Ausbleiben der erwarteten Menstruation
- empfindliche Brüste, Brustschmerzen oder Brustspannen
- Müdigkeit und Erschöpfung
- leichtes Ziehen oder Krämpfe im Unterleib
- leichte Schmierblutungen
- Übelkeit
- Stimmungsschwankungen
- häufigerer Harndrang
- Geschmacksveränderungen oder metallischer Geschmack im Mund
Frühe Schwangerschaftsanzeichen in der 5. bis 6. Schwangerschaftswoche
- Müdigkeit und Erschöpfung
- häufiger Harndrang
- Krämpfe im Unterleib oder schwache Blutungen
- empfindliche oder spannende Brüste
- Stimmungsschwankungen
- Übelkeit und gegebenenfalls Erbrechen
- erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen
- Verdauungsprobleme wie Blähungen und Verstopfung
- Verstärktes Durst- und Hungergefühl (Heißhungerattacken) oder Appetitlosigkeit
Frühe Schwangerschaftsanzeichen in der 7. bis 8. Schwangerschaftswoche und darüber hinaus
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen
- Verfärbung der Brustwarzenhöfe
- empfindliche oder spannende Brüste
- Übelkeit und Erbrechen
- häufiger Harndrang
- Verdauungsprobleme
- Stimmungsschwankungen
- Veränderungen im Verhalten (z. B. häufigeres Aufwachen in der Nacht)
- Verstärktes Durst- und Hungergefühl (Heißhungerattacken) oder Appetitlosigkeit
Sie sind schwanger? Das sind die nächsten Schritte
Ihr Schwangerschaftstest-Frühtest ist positiv? Herzlichen Glückwunsch! Die Emotionen können bei einem positiven Testergebnis überwältigend sein. Daher ist es hilfreich, die nächsten Schritte mithilfe einer Checkliste zu gehen.
Die ersten Schritte bei einem positiven Schwangerschaftstest-Frühtest
- Termin bei Ihrer gynäkologischen Praxis vereinbaren
- Ausreichend Wasser trinken
- Informieren Sie sich zu geeigneten Lebensmitteln und vermeiden Sie rohe Lebensmittel
- Legen Sie sich einen gemütlichen BH (z.B. Sport-BH) zu, falls Ihre Brüste schmerzen
- Hebamme kontaktieren
- Melden Sie sich zu einem Geburtsvorbereitungskurs an
- Überlegen Sie sich, wem, wann und wie Sie Ihre Schwangerschaft verkünden möchten
Hebammen helfen Ihnen nicht nur bei der Geburt, sondern von Anfang an. Ihr:e Hebamme ist Ihr:e Ansprechpartner:in von der Empfängnis bis zum Ende der Stillzeit. Hebammen können eine wichtige emotionale Stütze sein.
Mit den richtigen Nährstoffen gesund durch die Schwangerschaft
Bereits bei bestehendem Kinderwunsch sind die richtigen Nährstoffe sehr wichtig. Aber auch bei dem Verdacht auf eine bestehende Schwangerschaft oder bei einem positiven Testergebnis sind die richtigen Nährstoffe entscheidend, für die gesunde Entwicklung Ihres Babys. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen jedoch weder eine ausgewogene Ernährung noch ausreichend Bewegung, Schlaf und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.
Für Schwangere gibt es in Deutschland insbesondere für Folsäure und Jod klare Empfehlungen. Andere Nährstoffe wie Eisen oder bestimmte B-Vitamine sollten dagegen nicht pauschal, sondern abhängig von Ernährung, individuellem Bedarf und gegebenenfalls ärztlich festgestellten Mangelzuständen ergänzt werden.
- Folsäure: Folsäure unterstützt die frühe Entwicklung des Neuralrohrs, aus dem sich später Gehirn und Rückenmark entwickeln. Bei Kinderwunsch empfehlen wir, täglich 400 Mikrogramm Folsäure einzunehmen, möglichst mindestens vier Wochen vor der Empfängnis und bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche. Beginnt die Einnahme erst kurz vor oder nach Eintritt der Schwangerschaft, kann je nach Situation eine höhere Dosierung sinnvoll sein.
- Jod: Jod spielt eine wichtige Rolle für die Entwicklung des Nervensystems und der Schilddrüse des Kindes. Während der Schwangerschaft empfehlen wir in der Regel eine zusätzliche Zufuhr von 100 bis 150 Mikrogramm Jod pro Tag. Bei bestehenden Schilddrüsenerkrankungen sollte die Einnahme vorab ärztlich abgestimmt werden.
- Eisen: Eisen ist wichtig für die Blutbildung, die während der Schwangerschaft stark ansteigt. Trotzdem ist ein Eisenpräparat nicht automatisch für jede Schwangere notwendig. Wir empfehlen eine gezielte Ergänzung vor allem dann, wenn ein Eisenmangel ärztlich oder durch eine Blutuntersuchung festgestellt wurde.
- Vitamin B2 und B6: Die B-Vitamine sind wichtig für ein gesundes Nervensystem, Blutbildung, Herzmuskulatur sowie für den Stoffwechsel. Eine zusätzliche Einnahme ist jedoch nicht grundsätzlich für jede Schwangere erforderlich. Ob eine Ergänzung sinnvoll ist, hängt von der individuellen Ernährung und dem persönlichen Bedarf ab.
Wichtig: Nahrungsergänzungsmittel sollten in der Schwangerschaft gezielt und bedarfsgerecht eingesetzt werden. Wir beraten Sie gerne dazu, welche Präparate zu Ihrer persönlichen Situation passen und wann eine ärztliche Rücksprache sinnvoll ist.
Unsere Top-Empfehlungen für eine gesunde Frühschwangerschaft:
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- NAUSEMA Dragees mit wertvollem B6 und weiteren B-Vitaminen.
Frühe Schwangerschaftsanzeichen: Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten
Wenn Sie einen Schwangerschaftstest-Frühtest gemacht haben und er positiv ist, sollten Sie sofort einen Termin bei einem Frauenarzt oder einer Frauenärztin vereinbaren. Aber auch, wenn Sie starke Symptome erleben, die frühen Schwangerschaftsanzeichen ähneln oder Sie sich anderweitig unwohl fühlen, ist ein ärztlicher Besuch sinnvoll. Ihr:e Allemeinmediziner:in oder Ihr Frauenarzt bzw. Frauenärztin kann weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel einen Bluttest, veranlassen.
Bei einem positiven Testergebnis erhalten Sie bei Ihrem ersten vorgeburtlichen Arztbesuch eine körperliche Untersuchung und weitere Tests, um sicherzustellen, dass es Ihnen und Ihrem Baby gut geht. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin teilt Ihnen nähere Details zu Ihrem vorgeburtlichen Terminplan mit und Sie haben die Möglichkeit, alle Erwartungen und Fragen zu besprechen. Nach einigen Wochen nach der Einnistung wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, auf der Sie Ihren Embryo das erste Mal selbst sehen können.

Während und nach der Schwangerschaft immer gut beraten
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Häufige Fragen zu frühen Schwangerschaftsanzeichen (FAQ)
Frühe Schwangerschaftsanzeichen können Müdigkeit, Brustspannen, Unterleibziehen sowie Veränderungen des Geruchs- und Geschmackssinns sein. Diese Symptome sind nicht eindeutig, da sie auch bei PMS auftreten können.
Erste Schwangerschaftsanzeichen können nach der Einnistung auftreten. Viele Frauen bemerken Veränderungen jedoch erst rund um den erwarteten Beginn der nächsten Periode oder in den folgenden Schwangerschaftswochen.
Ja, Schwangerschaftsanzeichen können bereits vor der erwarteten Periode auftreten. Müdigkeit, Brustspannen oder Unterleibziehen sind zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht eindeutig von PMS zu unterscheiden.
PMS und frühe Schwangerschaften können ähnliche Symptome verursachen. Brustspannen, Müdigkeit, Unterleibziehen und Stimmungsschwankungen kommen bei beiden vor. Eine sichere Unterscheidung ist anhand dieser Symptome allein nicht möglich.
Das Ausbleiben der erwarteten Periode ist ein vergleichsweise deutlicher Hinweis auf eine mögliche Schwangerschaft. Ein sicherer Nachweis ist es jedoch nicht. Mehr Klarheit bietet ein Schwangerschaftstest.
Ja, Müdigkeit kann ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. Hormonelle Veränderungen können bereits zu Beginn der Schwangerschaft zu stärkerer Erschöpfung führen. Müdigkeit allein bestätigt jedoch keine Schwangerschaft.
Ja, Brustspannen kann früh in einer Schwangerschaft auftreten. Empfindliche oder schmerzende Brüste kommen jedoch auch häufig vor der Menstruation vor und sind deshalb kein eindeutiger Schwangerschaftsnachweis.
Ja, leichtes Unterleibziehen kann in einer frühen Schwangerschaft auftreten. Da Unterleibziehen auch vor der Menstruation häufig vorkommt, lässt sich daraus allein keine Schwangerschaft ableiten.
Ja, Übelkeit ist ein typisches Schwangerschaftsanzeichen. Sie tritt jedoch häufig erst einige Wochen nach Beginn der Schwangerschaft auf. Manche Schwangere haben überhaupt keine Übelkeit.
Ja, eine Schwangerschaft kann auch ohne frühe Schwangerschaftsanzeichen bestehen. Manche Frauen haben in den ersten Schwangerschaftswochen keine oder nur sehr leichte Beschwerden.
Ja, eine ausbleibende Periode kann auf eine Schwangerschaft hinweisen. Auch Stress, hormonelle Veränderungen oder Zyklusschwankungen können die Menstruation verzögern. Ein Schwangerschaftstest schafft mehr Klarheit.
Ein Schwangerschaftstest ist ab dem Tag der erwarteten Periode besonders aussagekräftig. Frühtests können bereits vorher eingesetzt werden, negative Ergebnisse sind bei einem sehr frühen Test jedoch weniger zuverlässig.
Ein Frühtest kann bereits einige Tage vor der erwarteten Periode positiv ausfallen. Je früher getestet wird, desto höher ist jedoch das Risiko eines falsch-negativen Ergebnisses.
Ein negativer Schwangerschaftstest kann bei einem sehr frühen Test auftreten, obwohl eine Schwangerschaft besteht. Bleibt die Periode aus, sollte der Schwangerschaftstest nach einigen Tagen wiederholt werden.
Leichte Schmierblutungen können in einer frühen Schwangerschaft auftreten. Blutungen haben jedoch viele mögliche Ursachen und sind kein eindeutiges Schwangerschaftsanzeichen. Stärkere Blutungen oder starke Schmerzen sollten ärztlich abgeklärt werden.
Die folgenden medizinischen Quellen, Handlungsempfehlungen und Fachinformationen wurden zur Erstellung dieses Artikels herangezogen. Sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und Qualitätssicherung der Inhalte.
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Bin ich schwanger? Erste Anzeichen einer Schwangerschaft: https://www.familienplanung.de/schwangerschaft/bin-ich-schwanger/
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Der Schwangerschaftstest: https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungspannen/schwangerschaftstest/
- Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). Mutterschafts-Richtlinie (Mu-RL): https://www.g-ba.de/richtlinien/19/
- Netzwerk Gesund ins Leben. Handlungsempfehlungen vor und während der Schwangerschaft: https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/familien-vor-und-in-der-schwangerschaft/handlungsempfehlungen/
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Folsäure und Co.: Müssen Schwangere ihre Nahrung ergänzen?: https://www.bfr.bund.de/mitteilung/folsaeure-und-co-muessen-schwangere-ihre-nahrung-ergaenzen/
- National Health Service (NHS). Signs and symptoms that might mean you're pregnant: https://www.nhs.uk/pregnancy/trying-for-a-baby/signs-and-symptoms-that-might-mean-youre-pregnant/
- U.S. Food and Drug Administration (FDA). Pregnancy – Home Use Tests: https://www.fda.gov/medical-devices/home-use-tests/pregnancy
- American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG). Bleeding During Pregnancy: https://www.acog.org/womens-health/faqs/bleeding-during-pregnancy
- American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG). Ectopic Pregnancy: https://www.acog.org/womens-health/faqs/ectopic-pregnancy
- Harville EW, Wilcox AJ, Baird DD, Weinberg CR. Vaginal bleeding in very early pregnancy. Hum Reprod. 2003;18(9):1944–1947: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12923154/











