Das Wichtigste in Kürze:
- Schneller einschlafen: Ein regelmäßiger Schlafrhythmus, feste Abendrituale und eine angenehme Schlafumgebung können das Einschlafen erleichtern.
- Stress und Gedankenkarussell reduzieren: Atemübungen, Meditation und progressive Muskelentspannung helfen dabei, Körper und Geist zur Ruhe zu bringen.
- Schlafstörende Gewohnheiten vermeiden: Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen reduzieren und abends möglichst auf Koffein, Nikotin und Alkohol verzichten.
- Schlafqualität langfristig verbessern: Regelmäßige Bewegung, ausreichend Tageslicht und eine ausgewogene Ernährung unterstützen einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus.
- Einschlafprobleme bei Kindern: Feste Schlafenszeiten, beruhigende Einschlafrituale und eine sichere Schlafumgebung können das Einschlafen erleichtern.
- Anhaltende Schlafprobleme ernst nehmen: Wiederkehrender Schlafmangel kann die körperliche und psychische Gesundheit beeinträchtigen. Bei länger anhaltenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

Inhaltsverzeichnis
- Warum ist es oft so schwer, nachts in den Schlaf zu finden?
- Die 10 besten Einschlaf-Tipps für Erwachsene
- Die besten 5 Tipps zum Einschlafen bei Kindern
- Welche Symptome hat man bei Schlafmangel?
- Welche Symptome und Folgen kann Schlafmangel bei Erwachsenen haben?
- Wirkt sich Stress auf meine Schlafqualität aus?
- Ein weiterer Tipp für besseres Einschlafen: Die äußeren Rahmenbedingungen optimieren
- Was kann ich tun, wenn ich trotz der Tipps nicht einschlafen kann?
- Wie lange sollte ich schlafen?
- Welche Symptome und Folgen kann Schlafmangel bei Babys, Kindern und Jugendlichen haben?
- Welche Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel können beim Einschlafen helfen?
- FAQ: Häufige Fragen bei Einschlafproblemen
- Fazit: Tipps zum Einschlafen
Warum ist es oft so schwer, nachts in den Schlaf zu finden?
Wie wichtig Schlaf wirklich ist, bemerken wir erst dann, wenn wir zu wenig bekommen. Tipps zum Einschlafen sind für jeden hilfreich, denn wir haben jeden Tag mit Stress zu kämpfen. Arbeit, Familienangelegenheiten, Gesundheitsprobleme und finanzielle Verpflichtungen sind Aspekte des täglichen Lebens, die häufig zu einem erhöhten Stressniveau beitragen und es erschweren, abends schnell einzuschlafen. Wenn Sie trotz Schäfchen zählen, einer gesunden Lebensweise und einer bequemen Matratze nicht oder nur schwer in den Schlaf finden, lohnt es sich genauer hinzuschauen. Wir geben Ihnen wichtige Einschlaftipps, mit denen Sie schneller einschlafen können, um morgens endlich wieder erholt aufzuwachen. In unserem Shop finden Sie darüber hinaus hilfreiche Einschlafhilfen, die Ihnen dabei helfen, nachts mehr Erholung zu finden.
Wichtiger Hinweis
Obwohl es viele Möglichkeiten gibt, Stress auf eigene Faust abzubauen, ist es wichtig, sich Hilfe zu holen, wenn Sie sie brauchen. Unsere Tipps ersetzen keineswegs eine medizinische Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden, bei überwältigendem Stress oder Symptomen von Angst und Depression, empfehlen wir Ihnen, ärztlichen Rat hinzuzuziehen. Es ist wichtig zu verstehen, dass Stress nicht dasselbe wie eine psychische Erkrankung ist. Obwohl die folgenden Tipps viele Arten von Stress lindern können, helfen sie Menschen mit diesen Erkrankungen möglicherweise nicht.
10 Tipps zum Einschlafen: Entspannungstechniken für eine bessere Schlafqualität
Die 10 besten Einschlaf-Tipps für Erwachsene
Ein regelmäßiger Schlafrhythmus unterstützt die innere Uhr und kann das Einschlafen erleichtern. Besonders hilfreich sind möglichst gleichbleibende Aufstehzeiten, auch am Wochenende. Das Zubettgehen sollte sich dagegen an der tatsächlichen Müdigkeit orientieren. Wiederkehrende Abendrituale wie Lesen oder ruhige Musik können zusätzlich signalisieren, dass die Schlafenszeit näher rückt.
Smartphones, Tablets und Fernseher können das Einschlafen erschweren. Helles Bildschirmlicht kann die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin beeinflussen. Auch aufregende Nachrichten, soziale Medien oder berufliche E-Mails können die geistige Aktivität erhöhen. Etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen möglichst auf digitale Geräte zu verzichten, kann dabei helfen, zur Ruhe zu kommen. Alternativen sind beispielsweise ein gutes Buch oder leichte Dehnübungen.
Langsames, gleichmäßiges Atmen kann körperliche Anspannung und innere Unruhe reduzieren. Besonders bei Stress oder kreisenden Gedanken können Atemübungen eine hilfreiche Einschlafroutine sein.
Einfache Atemübung zum Einschlafen:
1. Eine bequeme Liege- oder Sitzposition einnehmen.
2. Langsam durch die Nase einatmen.
3. Ruhig und etwas länger wieder ausatmen.
4. Die Übung einige Minuten in einem angenehmen Rhythmus wiederholen.
Entscheidend ist eine entspannte Atmung ohne Anstrengung oder Luftnot.
Sorgen, unerledigte Aufgaben und belastende Gedanken können das Einschlafen verzögern. Der Versuch, diese Gedanken bewusst zu unterdrücken, kann die innere Anspannung zusätzlich verstärken. Hilfreich kann es sein, Gedanken und Aufgaben bereits vor dem Schlafengehen aufzuschreiben. Eine kurze To-do-Liste für den nächsten Tag schafft Orientierung und kann das gedankliche Abschalten erleichtern. Auch Achtsamkeitsübungen oder Meditation können dabei unterstützen, die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu lenken.
Ein dunkles, ruhiges und angenehm kühles Schlafzimmer bietet günstige Voraussetzungen für erholsamen Schlaf. Helles Licht, störende Geräusche oder eine unangenehme Raumtemperatur können das Einschlafen beeinträchtigen. Regelmäßiges Lüften, verdunkelnde Vorhänge und bequeme Bettwäsche können den Schlafkomfort verbessern. Das Bett sollte möglichst hauptsächlich zum Schlafen genutzt werden, damit es gedanklich mit Ruhe und Entspannung verbunden bleibt.
Koffein regt das zentrale Nervensystem an und kann die Einschlafzeit verlängern. Da die Wirkung mehrere Stunden anhalten kann, ist es sinnvoll, etwa sechs bis acht Stunden vor dem Schlafengehen auf Kaffee, Energydrinks und andere koffeinhaltige Getränke zu verzichten. Auch Nikotin wirkt stimulierend und kann den Schlaf beeinträchtigen. Alkohol kann zwar zunächst müde machen, stört jedoch häufig den weiteren Schlafverlauf und begünstigt nächtliches Aufwachen.
Regelmäßige Bewegung kann helfen, Stress abzubauen und die Schlafqualität langfristig zu verbessern. Bereits Spaziergänge, Radfahren oder leichte sportliche Aktivitäten können sich positiv auswirken. Besonders Bewegung im Freien verbindet körperliche Aktivität mit natürlichem Tageslicht. Dieses unterstützt die Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus. Sehr intensives Training unmittelbar vor dem Schlafengehen kann dagegen bei manchen Menschen aktivierend wirken. Ausreichend Zeit zum Entspannen nach dem Sport kann deshalb sinnvoll sein.
Wiederkehrende Abendrituale können den Übergang vom aktiven Alltag zur Nachtruhe erleichtern. Ein warmes Bad, eine angenehme Dusche, ruhige Musik oder sanfte Dehnübungen können helfen, körperliche und geistige Anspannung abzubauen. Auch progressive Muskelentspannung eignet sich als Einschlafhilfe. Dabei werden einzelne Muskelgruppen kurz angespannt und anschließend bewusst gelockert. Regelmäßig wiederholte Entspannungsübungen können dabei unterstützen, abends leichter zur Ruhe zu kommen.
Sehr üppige oder fettreiche Mahlzeiten können kurz vor dem Schlafengehen die Verdauung belasten und beispielsweise Sodbrennen begünstigen. Auch starkes Hungergefühl kann das Einschlafen erschweren. Größere Mahlzeiten sollten deshalb möglichst mit ausreichend Abstand zur Schlafenszeit eingeplant werden. Bei leichtem Hunger am Abend kann ein kleiner, gut verträglicher Snack sinnvoll sein. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die allgemeine Gesundheit, ersetzt jedoch keine gezielte Behandlung anhaltender Schlafprobleme.
Der Druck, möglichst schnell einschlafen zu müssen, kann zusätzliche Anspannung erzeugen. Ständiges Kontrollieren der Uhr oder Grübeln über die verbleibende Schlafzeit verstärken diesen Effekt häufig. Bei längerem Wachliegen kann es helfen, das Bett vorübergehend zu verlassen und sich bei gedämpftem Licht mit einer ruhigen Tätigkeit zu beschäftigen. Sobald wieder Müdigkeit einsetzt, kann das Zubettgehen erneut versucht werden. So bleibt das Bett stärker mit Schlaf und Entspannung verbunden, statt mit Wachliegen und Frustration.
Die besten 5 Tipps zum Einschlafen bei Kindern
Ein regelmäßiger Tagesablauf, vertraute Rituale und eine ruhige Schlafumgebung können auch Kindern dabei helfen, abends leichter einzuschlafen. Besonders wichtig sind altersgerechte Schlafenszeiten und ein entspannter Übergang vom aktiven Tag zur Nachtruhe. Ein entspannter Umgang mit dem Schlafengehen ist dabei wichtig. Druck, Streit oder Bestrafungen können die Anspannung zusätzlich verstärken.
- Regelmäßige Schlafenszeiten
einhalten Feste Aufsteh- und Schlafenszeiten unterstützen den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus. Möglichst gleichbleibende Abläufe helfen Kindern, sich auf die Nachtruhe einzustellen. Dabei sollten das Alter und das individuelle Schlafbedürfnis berücksichtigt werden. - Beruhigende Einschlafrituale etablieren
Wiederkehrende Rituale wie eine Gute-Nacht-Geschichte, ruhige Musik oder gemeinsames Kuscheln vermitteln Sicherheit und Geborgenheit. Ein vertrauter Ablauf kann Kindern helfen, den Tag entspannt ausklingen zu lassen und leichter einzuschlafen. - Bildschirmzeit und aufregende Aktivitäten reduzieren
Aufregende Spiele, Fernsehen und digitale Medien können Kinder vor dem Schlafengehen zusätzlich aktivieren. Eine ruhige Phase ohne Bildschirme, beispielsweise mit Vorlesen, Malen oder leiser Musik, kann den Übergang zur Nachtruhe erleichtern. - Eine angenehme und sichere Schlafumgebung schaffen
Ein ruhiges, abgedunkeltes und angenehm temperiertes Kinderzimmer unterstützt eine entspannte Schlafatmosphäre. Bei Angst vor der Dunkelheit kann ein kleines Nachtlicht hilfreich sein. Vertraute Kuscheltiere können älteren Kindern Sicherheit vermitteln. Bei Babys im ersten Lebensjahr sollte der Schlafbereich aus Sicherheitsgründen frei von Kissen, Kuscheltieren und losen Decken bleiben. - Ängste und Sorgen vor dem Einschlafen ernst nehmen
Aufregende Erlebnisse, Veränderungen im Alltag oder die Angst vor der Dunkelheit können das Einschlafen erschweren. Ruhige Gespräche, Zuwendung und vertraute Rituale können helfen, Unsicherheiten abzubauen.
Welche Symptome hat man bei Schlafmangel?
Gelegentliche Einschlafprobleme sind normal. Von einer chronischen Insomnie spricht man in der Regel, wenn Ein- oder Durchschlafprobleme mindestens dreimal pro Woche über mindestens drei Monate auftreten und den Tag beeinträchtigen.
Schlafmangel und Insomnie sind nicht dasselbe: Schlafmangel entsteht durch zu wenig Schlaf, bei einer Insomnie bestehen die Schlafprobleme trotz ausreichender Schlafgelegenheit.
Wer unter Einschlafproblemen, einem gestörten Schlafrhythmus oder einer schlechten Schlafqualität leidet fühlt im Alltag vor allem eins: Müdigkeit. Doch die Symptome eines akuten und chronischen Schlafmangels können viel umfangreicher sein und den gesamten Organismus, die Partnerschaft und das soziale Umfeld beeinflussen.
Wenn Sie über längere Zeit hinweg oder wiederkehrend unter einem oder mehrerer der Symptome leiden und keinen ersichtlichen Grund feststellen können, empfehlen wir Ihnen ärztlichen Rat hinzuzuziehen. Bestehen die Symptome des Schlafmangels über einen langen Zeitraum hinweg, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht oder Diabetes sowie das Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Andauernder Schlafmangel kann zudem das Immunsystem schwächen und psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angstörungen begünstigen.
Welche Symptome und Folgen kann Schlafmangel bei Erwachsenen haben?
Symptombereich | Typische Anzeichen | Medizinische Einordnung |
|---|---|---|
Körperlich | Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, brennende oder trockene Augen, Frösteln | Können bereits nach einzelnen Nächten mit zu wenig Schlaf auftreten. |
Konzentration und Leistungsfähigkeit | Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, verlangsamte Reaktionen, Leistungsabfall | Schlafmangel kann Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Reaktionsvermögen beeinträchtigen. |
Stimmung und Verhalten | Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, innere Unruhe, gedrückte Stimmung | Wiederkehrender Schlafmangel kann die emotionale Belastbarkeit verringern. |
Ausgeprägter Schlafmangel | Starke Tagesschläfrigkeit, Sekundenschlaf, Wahrnehmungsstörungen, in Extremfällen Halluzinationen | Sekundenschlaf erhöht das Unfallrisiko. Schwere Wahrnehmungsstörungen erfordern eine zeitnahe medizinische Abklärung. |
Mögliche Langzeitfolgen | Erhöhtes Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf- und psychische Erkrankungen | Anhaltender Schlafmangel ist mit verschiedenen Gesundheitsrisiken verbunden. Ein direkter Ursache-Wirkungs-Zusammenhang besteht nicht in jedem Fall. |
Wirkt sich Stress auf meine Schlafqualität aus?
Zu den häufigsten negativen gesundheitlichen Folgen von Stress zählen Überforderung, erhöhte Reizbarkeit, Nervosität, Schlafstörungen und Erschöpfung bis hin zum Burnout.
Stress ist zwar ein unvermeidlicher Teil des Lebens, aber chronischer Stress schadet der körperlichen und geistigen Gesundheit. Chronischer Stress kann der Gesundheit schaden und das Risiko für Herzkrankheiten, Angststörungen, Depressionen und weitere Erkrankungen erhöhen. Psychischer Stress aktiviert das sympathische Nervensystem und versetzt den Körper in den Kampf-oder-Flucht-Modus. Bei dieser Reaktion lösen Stresshormone körperliche Symptome wie einen schnelleren Herzschlag, eine schnellere Atmung und verengte Blutgefäße aus, die es Ihnen erschweren können, in den Schlaf zu finden.
Ein weiterer Tipp für besseres Einschlafen: Die äußeren Rahmenbedingungen optimieren
Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und evaluieren Sie die folgenden Punkte Ihrer Schlafhygiene. Mit diesen beiden einfachen Mitteln können Sie Einschlafproblemen und Schlafstörungen oft schon entgegenwirken:
- Die richtige Matratze: Ist Ihre Matratze bequem? Wenn Sie sich morgens nicht erholt fühlen oder mit Verspannungen aufwachen, kann Ihre Matratze die Ursache sein. Ihre Matratze sollte auf Ihre Schlafposition zugeschnitten sein und Ihre Wirbelsäule optimal entlasten.
- Mittagsschlaf: Halten Sie einen Mittagsschlaf oder nicken tagsüber ein? Wer tagsüber schläft, dem kann es nachts schwerer fallen einzuschlafen und durchzuschlafen. Der Schlafrhythmus kann gestört sein. Ihr Mittagsschlaf sollte eine Schlafdauer von 30 Minuten nicht überschreiten.
Schneller Schlafen: Hilfsmittel für eine erholsame Nacht
Was kann ich tun, wenn ich trotz der Tipps nicht einschlafen kann?
Baldriparan
Baldriparan Stark für die Nacht ist ein pflanzliches Arzneimittel mit hoch dosiertem Baldrianwurzelextrakt zur Linderung nervös bedingter Schlafstörungen. Die Wirksamkeit von BALDRIPARAN Stark für die Nacht überzogene Tab. 60 St wurde von der Schlafforschung nachgewiesen. Die Einschlafhilfe aus natürlichen Inhaltsstoffen ist leicht bekömmlich. Baldrianpräparate können bei bestimmten Einschlafproblemen unterstützend eingesetzt werden. Die Wirkung kann individuell unterschiedlich ausfallen. Ein garantiert schnelleres Einschlafen oder Durchschlafen lässt sich daraus nicht ableiten. Bei anhaltenden Schlafproblemen ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Neurexan
NEUREXAN Tabletten 50 St ist ein homöopathisches Heilmittel, das bei nervösen Unruhezuständen sowie Ein- und Durchschlafstörungen angewendet wird. Neurexan kann eine entspannende Wirkung auf das vegetative Nervensystem haben. Die beruhigende Wirkung kann Ihnen bei Nervosität und Schlafstörungen dabei helfen, besser zur Ruhe zu kommen. Für homöopathische Arzneimittel gibt es bislang keine überzeugenden wissenschaftlichen Nachweise für eine spezifische Wirksamkeit. Bei wiederkehrenden oder länger anhaltenden Einschlafproblemen ist es sinnvoll, mögliche Ursachen medizinisch abklären zu lassen.
Schlaf- und Nerventee
Tees sind seit Jahrhunderten ein beliebtes Heilmittel. Tees mit Inhaltsstoffen wie Baldrianwurzeln, Melissenblättern, Passionsblumenkraut und Pfefferminzblättern wirken natürlich auf den menschlichen Organismus. Unser SIDROGA Schlaf- und Nerventee Filterbeutel 20X2.0 g ist unser Tipp zum Einschlafen, wenn Sie auf Tabletten und Kapseln verzichten möchten.
Lioran centra
LIORAN centra überzogene Tabletten 50 St eignet sich für Sie, wenn Sie schneller einschlafen und morgens wieder fit fühlen möchten. Die Wirkweise von Lioran centra beruht auf langjähriger Erfahrung. Das Passionsblumen-Trockenextrakt wird traditionell zur Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung und zur Förderung des Schlafes eingesetzt.
Hoggar Night
HOGGAR Night Tabletten 20 St hilft Ihnen dabei schneller einzuschlafen und besser durchzuschlafen. Der Wirkstoff Doxylamin senkt die körpereigene Wach-Substanz, sodass der natürliche Einschlafprozess beschleunigt wird. Doxylamin kann kurzzeitig eingesetzt werden, ist jedoch keine langfristige Lösung von Schlafproblemen!
Wie lange sollte ich schlafen?
Als Richtwert für eine gesunde Schlafdauer gelten sieben bis neun Stunden pro Nacht. Frauen benötigen häufig eine längere Nachtruhe als Männer. Wenn Sie tagsüber mehrere Stunden konzentriert, sitzend arbeiten können, haben Sie einen guten Schlafrhythmus gefunden. Die wenigsten Menschen schlafen gleich auf Knopfdruck ein, sondern benötigen etwa fünf bis 15 Minuten. Die Einschlafphase kann jedoch auch bis zu 60 Minuten dauern.
Welche Symptome und Folgen kann Schlafmangel bei Babys, Kindern und Jugendlichen haben?
Symptombereich | Typische Anzeichen | Medizinische Einordnung |
|---|---|---|
Körperlich | Babys: Augenreiben, Gähnen, Übermüdung. Kinder und Jugendliche: Müdigkeit, Erschöpfung, Schwierigkeiten beim morgendlichen Aufstehen. | Schlafbedarf und Müdigkeitszeichen unterscheiden sich je nach Alter und Entwicklungsphase. |
Konzentration und Leistungsfähigkeit | Bei Kindern und Jugendlichen: Unaufmerksamkeit, Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, nachlassende schulische Leistungen. | Zu wenig Schlaf kann Lernfähigkeit, Aufmerksamkeit und Gedächtnis beeinträchtigen. |
Stimmung und Verhalten | Babys: Quengeln, Überreizung, anhaltendes Schreien. Kinder: Weinerlichkeit, Reizbarkeit, Wutausbrüche, Unruhe oder hyperaktives Verhalten. Jugendliche: Stimmungsschwankungen. | Kinder reagieren auf Schlafmangel häufig mit gesteigerter Aktivität statt sichtbarer Müdigkeit. |
Ausgeprägter Schlafmangel | Babys: starke Unruhe, kaum beruhigbares Schreien, gegebenenfalls Fütterprobleme. Ältere Kinder: ausgeprägte Tagesmüdigkeit, Einschlafen am Tag, deutliche Verhaltensänderungen. | Anhaltende Auffälligkeiten sollten kinderärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn Entwicklung oder Alltag beeinträchtigt sind. |
Mögliche Langzeitfolgen | Beeinträchtigungen von Lernen, Verhalten, Wohlbefinden und Entwicklung; mögliches erhöhtes Risiko für Übergewicht. | Dauerhafter Schlafmangel kann die gesunde Entwicklung beeinträchtigen. Die Zusammenhänge sind altersabhängig und nicht für alle Folgen gleichermaßen wissenschaftlich belegt. |
Wichtiger Hinweis zur Tabelle
Häufiges nächtliches Aufwachen ist bei Babys entwicklungsbedingt normal und allein kein Nachweis für Schlafmangel. Die Symptome in beiden Tabellen können zudem andere Ursachen haben.
Welche Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel können beim Einschlafen helfen?
Inhaltsstoff | Möglicher Einfluss auf den Schlaf | Medizinische Einordnung |
|---|---|---|
Magnesium | Ist an der normalen Funktion von Muskeln und Nervensystem beteiligt. | Ein Magnesiummangel kann Beschwerden verursachen. Für eine Verbesserung von Einschlafproblemen durch zusätzliche Magnesiumgaben ohne Mangel gibt es bislang keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege. Da Magnesium an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist, kann ein Check bei anhaltenden Schlafproblemen dennoch aufschlussreich sein. Bei entsprechendem Verdacht sollte es medizinisch abgeklärt werden. |
B-Vitamine (B1, B3, B5, B6, B9, B12) | Übernehmen wichtige Aufgaben im Energiestoffwechsel und teilweise bei der Funktion des Nervensystems. | Eine ausreichende Versorgung ist wichtig. Eine zusätzliche Einnahme verbessert den Schlaf bei Menschen ohne entsprechenden Mangel jedoch nicht nachweislich. |
Vitamin D | Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel wird in Studien teilweise mit schlechterer Schlafqualität in Verbindung gebracht. | Ein Zusammenhang bedeutet nicht automatisch, dass Vitamin-D-Präparate Einschlafprobleme beheben. Eine Ergänzung sollte sich am individuellen Versorgungsbedarf orientieren. Mehr zu Vitamin-D-Mangel-Symptomen finden Sie hier. |
Vitamin C | Trägt unter anderem zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress und zur normalen Funktion des Nervensystems bei. | Eine direkte Verbesserung des Einschlafens durch zusätzliches Vitamin C ist nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Da Vitamin C jedoch eine wichtige Rolle für unser Nervensystem spielt, kann eine gezielte Untersuchung der Vitamin-C-Versorgung bei konkretem Verdacht auf einen Mangel sinnvoll sein, nicht aber routinemäßig bei allgemeinen Einschlafproblemen. |
L-Theanin | Wird hinsichtlich möglicher entspannender Wirkungen und eines Einflusses auf die Schlafqualität untersucht. | Einzelne Studien zeigen mögliche positive Effekte. Eine allgemeine Verbesserung des Schlafes leistet L-Theanin nachgewiesen noch nicht, in Kombination mit weiteren Nährstoffen und Maßnahmen kann individuell Wirkung zeigen. |
Ashwagandha (Schlafbeere) | Einige Studien deuten auf mögliche Verbesserungen bei Stress und Schlafqualität hin. | Einige kleinere Studien deuten auf mögliche positive Effekte auf Stress und Schlafqualität hin. Ein verlässlicher schlaffördernder Nutzen ist jedoch bislang nicht ausreichend belegt. |
FAQ: Häufige Fragen bei Einschlafproblemen
Wenn Sie nicht einschlafen können, können ruhige Atemübungen, progressive Muskelentspannung und eine angenehme Schlafumgebung helfen. Auch regelmäßige Schlafenszeiten und der Verzicht auf Koffein am späten Tag können das Einschlafen erleichtern. Wichtig ist, den Schlaf nicht zu erzwingen. Welche Methode am besten hilft, hängt von den Ursachen der Einschlafprobleme ab.
Um schneller einzuschlafen, sollten Sie körperliche und geistige Anspannung reduzieren. Dimmen Sie das Licht, legen Sie das Smartphone beiseite und konzentrieren Sie sich auf eine ruhige Atmung. Atmen Sie beispielsweise langsam durch die Nase ein und etwas länger wieder aus, ohne sich dabei anzustrengen. Eine feste Abendroutine kann zusätzlich helfen, den Körper auf den Schlaf vorzubereiten.
Wenn die Gedanken abends kreisen, kann es helfen, Sorgen und unerledigte Aufgaben vor dem Schlafengehen aufzuschreiben. Dadurch müssen sie nicht ständig gedanklich wiederholt werden. Auch Achtsamkeitsübungen, ruhiges Atmen oder progressive Muskelentspannung können die innere Unruhe reduzieren. Versuchen Sie nicht, die Gedanken mit aller Kraft zu unterdrücken.
Wenn Sie müde sind, aber nicht einschlafen können, können Stress, innere Anspannung oder ungünstige Schlafgewohnheiten dahinterstecken. Versuchen Sie zunächst, sich mit einer ruhigen Tätigkeit zu entspannen. Wenn Sie längere Zeit wachliegen, kann es sinnvoll sein, das Bett kurz zu verlassen und erst zurückzukehren, wenn Sie wieder schläfrig werden. Vermeiden Sie dabei helles Licht und ständiges Beobachten der Uhr.
Ein koffeinfreier Kräutertee, eine warme Dusche oder ein ruhiges Abendritual können das Einschlafen unterstützen. Auch Lavendelduft oder Entspannungsmusik empfinden manche Menschen als angenehm. Allerdings ist die wissenschaftliche Wirksamkeit vieler Hausmittel nur begrenzt belegt. Entscheidend sind vorallem eine regelmäßige Schlafroutine, ausreichend Tageslicht und eine passende Schlafumgebung.
Eine einfache Atemübung besteht darin, langsam durch die Nase einzuatmen und anschließend ruhig und etwas länger auszuatmen. Wiederholen Sie diesen Ablauf einige Minuten in einem angenehmen Rhythmus. Die bewusste Atmung kann helfen, Anspannung zu reduzieren. Entscheidend ist nicht das Einhalten einer bestimmten Sekundenzahl, sondern dass Sie entspannt und ohne Luftnot atmen.
Vor dem Schlafengehen sollten Sie möglichst auf Koffein, größere Mengen Alkohol, sehr schwere Mahlzeiten und intensive Aktivitäten direkt vor dem Zubettgehen verzichten. Auch helles Licht, belastende Gespräche und die intensive Nutzung digitaler Geräte können das Einschlafen erschweren. Eine ruhige Abendroutine hilft dem Körper, vom aktiven Tagesmodus in die Entspannung zu wechseln.
Wenn Sie über mehrere Wochen regelmäßig schlecht einschlafen, tagsüber stark müde sind oder die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität darunter leiden, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Das gilt besonders bei starkem Schnarchen mit Atemaussetzern, ausgeprägter Tagesmüdigkeit oder dem Verdacht auf eine Erkrankung. Bei länger anhaltender Insomnie gilt die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I) als empfohlene Erstbehandlung.
Fazit: Tipps zum Einschlafen
Es ist wichtig für die allgemeine Gesundheit, den chronischen Stress des täglichen Lebens so gering wie möglich zu halten. Das beste Schlafmittel wird Ihnen nicht zu erholsamen Schlaf verhelfen können, wenn Sie keinen gesunden und ausgewogenen Lebensstil pflegen. In erster Linie sollten Sie darauf achten, Stress zu minimieren, sich gesund zu ernähren und auf ausreichend Bewegung und angenehme Aktivitäten zu achten. Sie werden nicht auf Knopfdruck schlafen können, wenn Sie täglich über Ihrem Leistungsmaximum funktionieren. Priorisieren Sie einen gesunden Lebensstil, wenn Sie abends schnell einschlafen möchten. Es lohnt sich, Entspannungsübungen und Entspannungstechniken fest in den Alltag zu integrieren.
Nahrungsergänzungsmittel und Schlafmittel können eine hilfreiche Ergänzung sein, wenn Sie trotz einer gesunden Schlafhygiene unruhig und schlecht schlafen. Magnesium und B-Vitamine etwa, sind für die Regulierung von Stress und Stimmung wichtig und können Ihnen dabei helfen, Ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress verbessern.
Bei ernsten Einschlafproblemen sollten Sie immer ärztlichen Rat einholen. Chronischer Schlafmangel kann Körper und Geist schädigen und zu langfristigen Schäden führen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann abklären, ob sich hinter Ihren Schlafproblemen ernste Erkrankungen verbergen, die ärztlich behandelt werden sollten.
Die folgenden medizinischen Quellen, Handlungsempfehlungen und Fachinformationen wurden zur Erstellung dieses Artikels herangezogen. Sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und Qualitätssicherung der Inhalte.
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) & IQWiG: Gesundheitsinformation.de. Was tun bei Schlafproblemen?: https://www.gesundheitsinformation.de/was-tun-bei-schlafproblemen.html, Schlafprobleme und Schlafstörungen (Insomnie): https://www.gesundheitsinformation.de/schlafprobleme-und-schlafstoerungen-insomnie.html
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Kaffee, Energy Drinks oder Koffeinpulver: Muntermacher mit Risiken: https://www.bfr.bund.de/veroeffentlichung/fragen-und-antworten-zu-koffein-und-koffeinhaltigen-lebensmitteln-einschliesslich-energy-drinks/, BfR-Mitteilung 039/2024 zu Ashwagandha: https://www.bfr.bund.de/mitteilung/ashwagandha-schlafbeeren-praeparate-mit-moeglichen-gesundheitsrisiken/
- Bundesvereinigung der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Schlafstörungen: https://www.bpi.de/themendienste/schlafstoerungen
- Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). DGSM / AWMF: S3-Leitlinie „Insomnie bei Erwachsenen“, Version 2.0 (2025): https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/063-003, Schlafstörungen bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen – Patientenratgeber (PDF): https://www.dgsm.de/fileadmin/patienteninformationen/ratgeber_schlafstoerungen/10_DGSM-Schlafstoerungen-bei-Kindern_barrierefrei.pdf
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf kindergesundheit-info.de. Schlafmangel beim Kind frühzeitig erkennen: https://www.kindergesundheit-info.de/themen/schlafen/alltagstipps/schlafprobleme/schlafmangel-erkennen/, Schlafprobleme bei Babys: https://www.kindergesundheit-info.de/themen/schlafen/schlafprobleme/schlafprobleme-baby/, Babyschlaf: https://www.kindergesundheit-info.de/themen/schlafen/0-12-monate/babyschlaf/
- Bundesgesundheitsministerium auf gesund.bund.de. Schlafstörungen: https://gesund.bund.de/schlafstoerungen
- Stiftung Gesundheitswissen. Besser schlafen: Was hilft?: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesunder-schlaf/besser-schlafen
- National Health Service (NHS). Sleep problems – Every Mind Matters: https://www.nhs.uk/every-mind-matters/mental-health-issues/sleep/
Zusätzlich produktbezogene Hersteller- und Gebrauchsinformationen aus unserer pharmazeutischen Beratung.














