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Hohenzollern Apotheke Eberwein & Plassmann OHG

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Salben, Pulver und Rezepte

Im Labor - Alltag einer PTA

Ein Bericht über den Alltag einer Pharmazeutisch-technischen Assistentin in der Hohenzollern Apotheke im Marktkauf.

„Ich möchte bitte dieses Rezept einlösen“, eine Kundin reicht Theresa Woltering das rosafarbene Stück Papier. Gründliches Studieren der ärztlichen Verordnung, ein gezielter Griff ins Regal und schon liegt das gewünschte Medikament auf dem Handverkaufstisch.

Theresa Woltering ist Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA). Seit gut einem halben Jahr ist die 22-Jährige in der Hohenzollern Apotheke im Marktkauf an der Loddenheide tätig und macht alles, was in den Bereich einer PTA fällt. Sie berät Kunden, empfiehlt Medikamente, stellt Arzneimittel zum Beispiel in Form von Salben her und kontrolliert eingehende Präparate. „Die Arbeit macht mir viel Spaß.“ Vor allem die Möglichkeit im Team zu arbeiten und grundsätzliches Interesse an Naturwissenschaften waren damals bei der Entscheidung, PTA zu werden, ausschlaggebend. Aber nicht nur das sei für die Ausübung des Berufes wichtig, findet Theresa Woltering. „Kontaktfreudigkeit, Kommunikationsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein sind das A und O“, ist sie sich sicher.

Zwei Jahre dauert die schulische Ausbildung zu einer Pharmazeutisch-technischen Assistentin. Diese wird an einer PTA-Schule absolviert. Dabei komme die Praxis etwas zu kurz, resümiert Theresa Woltering heute. Vier Wochen seien es dann, die während der beiden Lehrjahre in einer öffentlichen Apotheke verbracht werden. Ist der theoretische Teil der Ausbildung abgeschlossen, kommen die Abschlussprüfungen. „Und zwar reichlich“, sagt die 22-Jährige und lacht. So müssen die angehenden PTA´s in der praktischen Prüfung unter anderem Salben anrühren, Pulver mischen oder Kapseln herstellen. Ein Prüfungsmarathon sei es gewesen, schmunzelt Theresa Woltering. „Das alles hört sich aber viel komplizierter an, als es ist“, betont sie gleich. Sind die Prüfungen geschafft, folgt ein sechsmonatiges Praktikum. Eine weitere mündliche Prüfung schließt die Ausbildung ab. Hat man auch die bestanden, darf man sich Pharmazeutisch-technische Assistentin nennen und nach einer passenden Arbeitsstelle umschauen. Industrie, Forschungsinstitut, Labor oder Gesundheitsamt: Das Tätigkeitsspektrum sei groß, erläutert Woltering. „Ich wollte aber schon immer in einer öffentlichen Apotheke arbeiten und fühle mich hier einfach in meinem Element“, berichtet sie weiter. Aber nicht nur das. Schon lange hat die Wahlmünsteranerin die Vorteile des Berufes erkannt und freut sich, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Den Beruf könne man gut mit der Familie vereinbaren und nach einer längeren Pause steige man wieder relativ schnell in das Berufsleben ein.

Allen, die beabsichtigen, eine PTA-Ausbildung zu machen, rät Theresa Woltering bereits während der Schulzeit das ein oder andere Praktikum im Apotheken-Bereich zu machen. „Um zu schauen, ob der Beruf tatsächlich zu mir passt“, begründet sie. Wer sich nach einer PTA- Ausbildung neuen Herausforderungen stellen möchte, kann unter anderem die akademische Richtung einschlagen und Pharmazie oder Ökotrophologie (Ernährungswissenschaft) studieren.

Weitere Informationen zur PTA-Ausbildung finden Interessierte unter www.akwl.de

Quelle: Hallo/Olesya Schaudin

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